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Archiv für ◊ März, 2010 ◊

• Montag, 22. März 2010

Noch gehöre ich nicht zur Gruppe „älterer Menschen“, der „Alten“, der „Silver-Generation“, der „Senioren“, der „Betagten“, der „Greise“, oder der „Ergrauten und in die Jahre gekommenen“. Gleichwohl schreibe ich für okosch.de und komme mir dabei kein bisschen deplatziert vor.

Statistisch gesehen stehe ich einige Jahre vor der Mitte meines Lebens. Ich habe zwei Kinder (das Dritte ist unterwegs), stehe beruflich und privat in engem Kontakt zu vielen Menschen, die mehr oder weniger in meinem Alter sind. Kurz, ich habe alle Hände voll zu tun mit den Belangen meiner Generation und mit den Anforderungen, die die Kinder täglich stellen. Als ich nun unlängst mit der Idee eines Blogs zum Thema „Ernten im Alter“ konfrontiert wurde, war ich erstaunt, wie interessant mir die gebotene Aufgabe erschien.

Jetzt, da die Grundlage für den Blog gelegt ist oder, um im Bilde zu bleiben, der Boden für eine viel versprechende Aussaat bereitet ist, darf ich sagen, dass ich mich mit der Thematik mehr denn je identifiziere. Im Folgenden möchte ich drei Aspekte heraus greifen, die mich motivieren, mich für okosch.de zu engagieren:

  1. Wir werden alle alt.
  2. Was kann ich von denen, die den Großteil ihres Lebenswerkes bereits vollbracht haben, lernen?
  3. Wie sind die neuen Medien zum wirklichen Wohl, gerade der alten Menschen einzusetzen? weiterlesen …

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• Donnerstag, 18. März 2010

Erst wenn unser geistiger und materieller Reichtum durch Handeln wirksam wird, kann man ihn sehen. Was genau ich mit diesem Satz meine, will ich in meinem heutigen Beitrag erklären:

Erfahrung und Wissen, Geld- und Sachwerte sind unsere angesammelten Schätze. Wir können sie auf unterschiedliche Weise einsetzen. Drei Möglichkeiten seien hier beispielhaft angedeutet:

  • Geld können wir sparen und später vererben. Erfahrungen können wir für uns behalten und später …???
  • Geld können wir stiften, spenden und (nutzbringend) investieren. Erfahrungen können wir weitergeben.
  • Mit Geld können wir uns Wünsche erfüllen. Erfahrungen helfen uns, mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben bzw. in Kontakt zu kommen.

Mit dem ersten Satz dieses Beitrags möchte ich sagen, dass unsere Schätze, solange wir sie in der Schatulle verschlossen halten und sie weder für eigene noch für die Bedürfnisse anderer gebrauchen, bestenfalls dem Selbstzweck ihres Vorhandenseins dienen. Geld wird sich im günstigsten Fall vermehren. Erfahrungen werden sich nach und nach verflüchtigen.

Um nicht nur zu philosophieren (andere mögen es vielleicht gar “nörgeln” nennen), habe ich mir die folgende Fragen gestellt:

  • Welche Reichtümer besitze ich und was könnte ich mit ihnen anfangen?
  • Wo liegen meine wichtigsten Interessen?
  • Welchen Vorlieben möchte ich schon lange mehr Aufmerksamkeit schenken?
  • In welchen Bereichen möchte ich mich engagieren?

Ich kam zu dem Schluss, dass ich die Möglichkeit besitze, etwas zu unternehmen und dass es allein bei mir liegt, in Aktion zu treten. Denn, zu einem neuen Vorhaben brauchen wir Mut und wir haben die Wahl:

  1. etwas, das uns gefällt zu verwirklichen
  2. etwas, das uns nicht gefällt zu verändern
  3. nichts zu tun, uns zurückzulehnen und herumzunörgeln

Das Ergebnis bzw. den Anfang des Ergebnisses sehen Sie vor sich:
Ich investiere, Erfahrungen, Lebenszeit, Geld (und viele Nerven ;-) ) in das Projekt „www.okosch.de – Ernten im Alter“.

Denn: Nur indem was wir tun, können uns andere erkennen.

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• Dienstag, 16. März 2010

Herzlich willkommen auf meinem Blog!
Herzlich willkommen auf „www.okosch.deErnten im Alter“!

Dieser Blog ist der stetig wachsenden Zahl alter Menschen gewidmet. Ich habe den Traum, heute den Grundstein zu einer Plattform zu legen, auf der alte und noch nicht alte Menschen ihr Wissen, ihr Können und ihre Ideen austauschen. weiterlesen …

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