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Archiv für ◊ Mai, 2010 ◊

• Samstag, 29. Mai 2010

Nehmen Sie bitte einmal Folgendes an: In einem Raum außerhalb der Zeit trifft ein Mensch, der im Jahr 2050 40 Jahre alt ist, einen anderen Menschen, der im Jahr 1950 40 Jahre alt ist. Beide sind normal gebildet und sprechen dieselbe Muttersprache. Können sie sich unterhalten? Haben sie Verständnis füreinander? Was passiert, wenn nach der Begegnung jeder den Raum außerhalb der Zeit in das Jahrhundert des jeweils anderen verlässt?

Die Gesellschaft verändert sich rasant. Immer mehr Menschen nutzen das Internet. Eine zeitgemäße und umfassende Teilhabe  ist ohne Internet ja auch kaum noch möglich. Und doch wollen und können viele nicht oder nicht mehr von den Segnungen der modernen Kommunikations- und Informationswege profitieren. In diesem Text denke ich kritisch über den Wandel von der Offline- zur Onlinegesellschaft nach.

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• Dienstag, 18. Mai 2010

Als ich gestern meinen Kindern das Märchen von den Stadtmusikanten erzählte, fiel mir die aktualität des Textes auf. Ich hatte ihn bisher nie als Lehrstück für „Ernten im Alter“ wahrgenommen.

Bremer Stadtmusikanten

Rathaus Bremen -
Foto: Jürgen Howaldt

Die Bremer Stadtmusikanten

Es hatte ein Mann einen Esel, der schon lange Jahre die Säcke unverdrossen zur Mühle getragen hatte, dessen Kräfte aber nun zu Ende giengen, so daß er zur Arbeit immer untauglicher ward. Da dachte der Herr daran, ihn aus dem Futter zu schaffen, aber der Esel merkte daß kein guter Wind wehte, lief fort und machte sich auf den Weg nach Bremen: dort, meinte er, könnte er ja Stadtmusikant werden. Als er ein Weilchen fortgegangen war, fand er einen Jagdhund auf dem Wege liegen, der jappte wie einer, der sich müde gelaufen hat. „Nun, was jappst du so, Packan?“ fragte der Esel. „Ach,“ sagte der Hund, „weil ich alt bin und jeden Tag schwächer werde, auch auf der Jagd nicht mehr fort kann, hat mich mein Herr wollen todt schlagen, da hab ich Reißaus genommen; aber womit soll ich nun mein Brot verdienen?“  weiterlesen …

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• Mittwoch, 12. Mai 2010

Gestern habe ich die Ausstellung Herta Müller: „Der kalte Schmuck des Lebens“ (Bis zum 20. Juni im Literaturhaus in München, Salvatorplatz 1) besucht. Ich bin tief beeindruckt:

Ich habe eine einzigartige Darstellung des Versuches der Bewältigung tiefster existenzieller Verzweiflung in sicht- und hörbarer Form erlebt. Diese Verzweiflung ist auch in vielen Büchern Herta Müllers nachlesbar. In wie weit die Bewältigung gelungen ist, kann nur die Autorin selbst beantworten. weiterlesen …

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• Dienstag, 11. Mai 2010

Prof. Ulman Lindenberger

Ulman Lindenberger
Direktor des Forschungs­bereichs Entwicklungs­psychologie am Berliner Max-Planck-Institut für Bildungs­forschung
Foto: David Ausserhofer

Wenn die Menschen immer älter werden, ist es nur folgerichtig, dass sich auch die Wissenschaft mit dem Alter und dem Altern beschäftigt. Professor Ulman Lindenberger, Direktor des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung, nähert sich dem Thema gleich aus drei unterschiedlichen Richtungen, den Neurowissenschaften, der Gerontologie und der Entwicklungspsychologie. Und das allem Anschein nach mit großem Erfolg, denn für seine Arbeit wurde der hoch renommierte Forscher mit dem Leibniz-Preis 2010 ausgezeichnet. weiterlesen …

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• Montag, 10. Mai 2010

Ruth Boesett ist 56 Jahre alt. Sie lebt in einer kleinen Stadt an der Oder. Aus gesundheitlichen Gründen kann sie keiner Erwerbsarbeit mehr nachgehen und so hat sie sich auf den Weg gemacht, um „zu ernten“.
Schon während der Zeit Ihrer Berufs­tätigkeit malte die gelernte Erzieherin. Als sie ihrer Arbeit nicht mehr nachgehen konnte, machte Sie sich mit der modernen Computer­technologie vertraut. Sie erwarb die nötigen Kenntnisse um das folgende Video zu erstellen: weiterlesen …

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• Dienstag, 04. Mai 2010

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S. Schreiber - 100 Jahre LebenTitel: 100 Jahre Leben
Herausgeber: Stefan Schreiber
Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt, März 2010
gebundene Ausgabe, 181 Seiten
ISBN-13: 978-3421044693
Preis: 29,95(D)

Klappentext:

Gesichter, die ein Jahrhundert erlebt haben weiterlesen …

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• Dienstag, 04. Mai 2010

In Seniorengenossenschaften helfen meist ältere Menschen hilfs- und pflegebedürftigen Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Sie können sich die geleisteten Arbeitsstunden entweder vergüten oder auf einem Zeitkonto gutschreiben lassen. Mit den Stunden auf dem Zeitkonto können sie dann Hilfeleistungen „bezahlen“, wenn sie selbst einmal hilfsbedürftig werden. weiterlesen …

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• Montag, 03. Mai 2010

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Über Glück und Unglück des Alters
Titel: Über Glück und Unglück des Alters
Herausgeber: Friedrich Wilhelm Graf
Verlag: C. H. Beck, Januar 2010
Gebundene Ausgabe, 162 Seiten
ISBN-13: 978-3406597831
Preis: 18,90 € (D)

Klappentext

In diesem Buch kommen endlich ältere Menschen zum Thema Alter selbst zu Wort. weiterlesen …

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• Montag, 03. Mai 2010

Mae West: „Älter werden ist nichts für Feiglinge.“ Mit dieser Behauptung habe ich mich gedanklich eine Weile auseinandergesetzt und bin zu folgenden Schlussfolgerungen gekommen: weiterlesen …

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• Samstag, 01. Mai 2010

Neulich fragte mich eine Freundin „Warum machst Du das alles mit dem Blog und dem ganzen Drumherum? Das alles kostet doch Zeit und Geld.

Es stimmt. Das alles kostet Geld und vor allem Zeit. Das Geld ist es mir wert und Zeit habe ich. Meine Motivation zu okosch.de habe ich auf der Seite „Über diesen Blog“ zusammengefasst. Als Kern der Motivation habe ich zwei Fragen formuliert, die ich hier wiederholen will:

  • Was fange ich mit der Ernte meiner Lebenserfahrungen an?
  • Was mache ich mit der neuen Freiheit, die mir das Alter schenkt?

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