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Archiv für das Thema ◊ Tagebuch ◊

• Mittwoch, 26. Januar 2011

Warum sollte man im Alter noch lernen, ein Studium beginnen, einen Kurs besuchen oder sich eine neue Fertigkeit, ein Können, eine Technik aneignen? weiterlesen …

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• Dienstag, 21. Dezember 2010

7.00 Uhr: Mit klarem Geist und gesundem Körper aufzuwachen, ist für mich ein Geschenk. Heute keine Sorgen und Ängste zu haben, den Tag ohne Verpflichtungen vor mir, die sanfte Wintersonne über den schneeweißen Dächern, das ist Glück am Morgen. Hinzu kommt die Vorfreude auf das Weihnachtsfest. weiterlesen …

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• Montag, 30. August 2010

Sjöboda, Blick zum VätternseeSeit meinem letzten Tagebucheintrag sind sieben Wochen vergangen. Wo sind die guten Vorsätze,
ein kontinuierliches Tagebuch zu führen geblieben? Sie haben sich im blauen Himmel und in den hellen schwedischen Nächten aufgelöst, sie sind in die dunklen Tiefen des Vätternsees gesunken, während wir in ihm schwammen oder mit dem Boot über seine Wellen jagten. weiterlesen …

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• Mittwoch, 07. Juli 2010

Vier Uhr – Zeit der Morgenröte. Am Horizont erscheint das erste Rot und die blasse Nacht schwindet langsam. Die Farben rings um das Haus werden von Minute zu Minute deutlicher. Der letzte Traum verliert seine Schwere, mein Tagesbewusstsein erscheint. weiterlesen …

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• Montag, 28. Juni 2010

Schweden-Tagebuch: Sjöboda 28.6.2010

Sjöboda - Haus am VätternIch bin mit meiner jetzigen Lebenssituation glücklich und zufrieden.
Weder wurde ich mit einem goldenen Löffel im Mund geboren, noch bin ich in Happy-End-Zeiten erwachsen geworden. Ich war mit vielen Hindernissen bis auf den heutigen Tag gesegnet, und das meine ich nicht ironisch. Hindernisse waren meine Lehrer; sie haben mir dabei geholfen, dahin zu kommen, wo ich heute bin, in „Sjöboda“, in einem Sommerhaus am schwedischen Vätternsee.
weiterlesen …

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• Mittwoch, 09. Juni 2010

Etwas Neues beginnt oft unerwartet

Der Gedanke im Internet zu publizieren war von einer Sekunde zur anderen aufgetaucht. Friedrich Weber und ich saßen uns in einem Augenblick der Stille gegenüber. Alle anderen hatten plötzlich den Raum verlassen. Spontan erklärte ich mein Verlangen, nach einer Ausdrucksmöglichkeit für meine Ideen und fragte Friedrich Weber, ob er sich eine Mitarbeit vorstellen könne. Nach einem kurzen Moment des Nachdenkens sagte er – ja. weiterlesen …

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• Mittwoch, 09. Juni 2010

Grenzen zwischen Staaten, Grenzen oft als Ausdruck des Hasses,
Grenzen zwischen Menschen, die sich nicht frei austauschen können,
Grenzen als Ende eines Traumes, weiter geht es nicht,
Grenzen um gefährliche Lebewesen,
Grenzen der Zeit, nur noch wenige Jahre,
Grenzen um den eigenen Geist,
  der in sich harrt,
  der sich nicht mehr entwickelt,
Grenzen vor demjenigen,
  der sich nur beklagen kann….

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• Mittwoch, 02. Juni 2010

Ich weiß nie, wann das Gefühl auftauchen wird: Es ist gut so alt zu sein wie ich bin. Es kommt plötzlich und unvorhersehbar. Ich genieße es dann sehr, bis es genauso plötzlich wie es gekommen ist, wieder verschwindet.

Häufig werde ich gefragt, warum ich okosch.de ins Leben gerufen habe. Eine Inspirationsquelle unter anderen war mit Sicherheit das wunderbare Buch von Hanna Gagel So viel Energie – Künstlerinnen in der dritten Lebensphase. Erlauben Sie mir, aus der Einleitung zu diesem Band zu zitieren: weiterlesen …

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• Sonntag, 25. April 2010

– Eine Momentaufnahme gleich nach der Rückkehr aus Israel.

Beginnen will ich mit dem Fazit: Ich sehe das Ergebnis meiner Studiosus-Reise durch Israel unter anderem im deutlicheren Erkennen der Situation dieses aufgeteilten Landes. Ich kann von nun an mit etwas mehr Wissen um die Lebenssituation des Vielvölkerstaates die Nachrichten aufnehmen und werde ihnen in Zukunft mit mehr Sensibilität zuhören. weiterlesen …

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• Donnerstag, 18. März 2010

Erst wenn unser geistiger und materieller Reichtum durch Handeln wirksam wird, kann man ihn sehen. Was genau ich mit diesem Satz meine, will ich in meinem heutigen Beitrag erklären:

Erfahrung und Wissen, Geld- und Sachwerte sind unsere angesammelten Schätze. Wir können sie auf unterschiedliche Weise einsetzen. Drei Möglichkeiten seien hier beispielhaft angedeutet:

  • Geld können wir sparen und später vererben. Erfahrungen können wir für uns behalten und später …???
  • Geld können wir stiften, spenden und (nutzbringend) investieren. Erfahrungen können wir weitergeben.
  • Mit Geld können wir uns Wünsche erfüllen. Erfahrungen helfen uns, mit anderen Menschen in Kontakt zu bleiben bzw. in Kontakt zu kommen.

Mit dem ersten Satz dieses Beitrags möchte ich sagen, dass unsere Schätze, solange wir sie in der Schatulle verschlossen halten und sie weder für eigene noch für die Bedürfnisse anderer gebrauchen, bestenfalls dem Selbstzweck ihres Vorhandenseins dienen. Geld wird sich im günstigsten Fall vermehren. Erfahrungen werden sich nach und nach verflüchtigen.

Um nicht nur zu philosophieren (andere mögen es vielleicht gar “nörgeln” nennen), habe ich mir die folgende Fragen gestellt:

  • Welche Reichtümer besitze ich und was könnte ich mit ihnen anfangen?
  • Wo liegen meine wichtigsten Interessen?
  • Welchen Vorlieben möchte ich schon lange mehr Aufmerksamkeit schenken?
  • In welchen Bereichen möchte ich mich engagieren?

Ich kam zu dem Schluss, dass ich die Möglichkeit besitze, etwas zu unternehmen und dass es allein bei mir liegt, in Aktion zu treten. Denn, zu einem neuen Vorhaben brauchen wir Mut und wir haben die Wahl:

  1. etwas, das uns gefällt zu verwirklichen
  2. etwas, das uns nicht gefällt zu verändern
  3. nichts zu tun, uns zurückzulehnen und herumzunörgeln

Das Ergebnis bzw. den Anfang des Ergebnisses sehen Sie vor sich:
Ich investiere, Erfahrungen, Lebenszeit, Geld (und viele Nerven ;-) ) in das Projekt „www.okosch.de – Ernten im Alter“.

Denn: Nur indem was wir tun, können uns andere erkennen.

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