Auf www.okosch.de registrieren.


Ich akzeptiere die Nutzungsbedingungen.

Sie bekommen per E-Mail ein Passwort zugeschickt.

Abbrechen

Reiseangebote
TravelScout24 - Partnerschaft, die sich rechnet

Weine online kaufen
www.meevio.de - Guter Wein zum günstigen Preis

Online-Apotheke
www.docmorris.de

Reise nach Skandinavien
Stena Line - Fähre, Urlaub, Reisen & Meer

Naturprodukte
violey Naturprodukte-Shop

Kinderbücher online kaufen

• Dienstag, 22. Juni 2010    Diesen Beitrag drucken

Ich habe letzten Monat 20 Tage in Japan verbracht. Ich war zum 8. Mal dort. Die plötzlich stark gestiegene Zahl der Arbeitslosen und die bisher unbekannte Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt (früher war man quasi für immer mit seinem Betrieb “verheiratet”) fangen an, die Struktur der japanischen Gesellschaft zu verändern.

Bis vor einigen Jahren sorgten die erwachsenen Kinder für ihre Eltern, denn die meistens, vor allem die Frauen, haben keine Rente. Da aber mittlerweile bei vielen Leuten das Geld knapp geworden ist, stellen die Grosseltern (die Lebenserwartung ist in Japan sehr hoch) ein Problem dar.
Man sieht in den Städten alte, sogar sehr alte Obdachlose. Andere nehmen sich das Leben, um für ihre Kinder keine Last zu sein. Wieder andere haben kleine Jobs, die sonst nur junge Leute bekamen.

Es ist wirklich ein ganz neues Bild, das zur Zeit entsteht. Nach und nach werden die Politiker eine Lösung finden müssen, aber wie immer, wenn ein Land sich wirtschaftlich zu schnell verändert, gibt es eine Generation, die Opfer der neuen Zeiten ist.

Okasan (Oma) und Otosan (Opa) haben es im Moment schwer, wenn sie nicht zu einer wohlhabenden Familie gehören!

zur Diskussion über diesen Beitrag im okosch.de-Forum ⇒

   Diesen Beitrag drucken

Dieser Beitrag kann nicht weiter kommentiert werden.